21.03.2017

Pollenflugkalender 2017 - Hilfe bei Heuschnupfen

Wann fliegen welche Pollen?

Pollenflugsaison - der Pollenflug Kalender 2017


Allergikern steht wieder eine anstrengende Zeit bevor. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen bringen auch die ersten Pollenflugtage mit. Der März neigt sich dem Ende und ab Anfang April fliegen die nächsten Pollen. Die Zeit der Haselnuss und der Erle ist fast schon wieder vorbei. Die Ulme befindet sich in ihrer Hochphase.

In den nächsten Tagen beginnen Pappel, Weide, Birke und Esche mit den Pollenaktivitäten. Ende April sind Eiche, Ahorn, Buche, Raps und verschiedene Gräser am blühen und können Menschen mit dem sogenannten "Heuschnupfen" peinigen.

Geschwollene Augen, Niesattacken, tropfende Nase bis hin zu Atembeschwerden und Atemnot sind die Auswirkungen bei Allergikern.

Fast alle Versandapotheken bieten gerade in dieser Zeit Augentropfen, Nasensprays und und spezielle Heuschnupfenmittel zu Sonderkonditionen an. So z.B. auch der wohl bekannteste Medikamentenversender DocMorris.

Hier kann man bis zu 50 % beim Kauf von Heuschnupfenmitteln sparen.



Einen Pollenflugkalender zum download finden sie hier - (jameda.de)
Bildquelle: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt /pixelio.de

28.10.2014

Wie kann man schnell abnehmen?

Ist schnelles Abnehmen gesund?

Egal wo man sich im Internet zum Thema Diät, Abnehmen und Gewichtsreduzierung informieren möchte - überall trifft man immer wieder auf die selben Fragen.

Eine der häufigsten Fragen: Wie nehme ich schnell ab?

Hier sollte man sich bewusst sein, dass das überschüssige Körpergewicht und besonders die Fettpolster nicht von heute auf morgen gekommen sind. Schnell abnehmen funktioniert in der Regel nur mit radikalen Diäten. Diese sind jedoch äusserst ungesund und werden IMMER den JoJo-Effekt nach sich ziehen. Der Körper reagiert auf solche radikalen Maßnahmen bereits nach kurzer Zeit mit dem Umschalten auf Sparflamme. Das heißt der Stoffwechsel fährt runter und der Kalorienverbrauch wird reduziert.

Dieser Effekt hält noch sehr lange an, auch wenn man seine Diät beendet hat.

 

Das Ergebnis:

Bei gleichbleibender Nahrungszufuhr setzt man noch mehr Fettreserven an, wie vor der Diät. Man begibt sich in einen Teufelskreis, aus dem man dann sehr schwer wieder raus kommt.

Solche Radikalkuren sind also nicht nur ungesund, sondern äusserst kontraproduktiv. Wer an starkem Übergewicht leidet, der muss sich damit abfinden, dass die überflüssigen Pfunde nur langsam verschwinden, wenn man das neue Gewicht dauerhaft behalten möchte und seinen Körper nicht in eine Stress-Situation manövrieren will.

 

Das Wichtigste: Gesunde Ernährung und Bewegung

Ohne eine Ernährungsumstellung wird das Projekt Abnehmen kläglich scheitern. Auch eine allgemeine Veränderung des Lebensstils ist zwingend notwendig. Von Nichts kommt Nichts.

Sportliche Betätigung sollte in den Tagesablauf integriert werden, um den Stoffwechsel wieder auf Trapp zu bringen. Wenn die einzige Bewegung vom Sofa zum Kühlschrank statt findet, dann sollte man sich nichts vormachen und sich mit seinem Übergewicht abfinden.



Diät Mythos Fett

Man muss auf Fett verzichten.
Diese Aussage ist absolut falsch. Fett ist nicht der Feind.

Im Gegenteil - gewisse Vitamine sind nicht wasser- sondern nur fettlöslich und das Fett wird als Transportmittel für die Vitamine A, D, E und K dringend benötigt. Man sollte jedoch versuchen wenig tierische Fette, sondern eher pflanzliche Fette zu sich zu nehmen.

Der Hauptfeind ist der Zucker. Nicht nur die hohe Kalorienzahl sondern auch die Tatsache, dass ein hoher Zuckerspiegel den Insulinhaushalt Achterbahn fahren lässt. Genau das ist die Ursache für die Heißhungerattacken.

Fällt der Zuckerspiegel, dann beginnen die Fressattacken. Auch die Zuckerersatzstoffe sind schädlich. Erstens ist dieser Chemiecocktail grundsätzlich nicht von Vorteil und zweitens sprechen diese Süßungsmittel die selben Rezeptoren im Hirn an, wie der Zucker und lösen ebenso starke Schwankungen beim Insulinspiegel aus. Wer nicht auf Süßungsmittel verzichten kann, der sollte auf Stevia zurück greifen.

16.02.2014

Was braucht es zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit?


Feststellung der Arbeitsunfähigkeit und der Anspruch auf Krankengeld


In einem Fall in Baden-Württemberg bestand Uneinigkeit, ob persönliche Aufzeichnungen des Arztes zur Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit genügen und somit ein Anspruch auf Krankengeld besteht, oder ob diese keine "ärztliche Feststellung" nach dem Gesetz darstellen.

Genügen Aufzeichnungen des Arztes zur Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit?


Die Antwort lautet: nein. Damit eine Arbeitsunfähigkeit auch als solche anerkannt wird, braucht es eine schriftliche Erklärung (den sogenannten Krankenschein) zur Übergabe an den Chef, die Krankenkasse und/oder den Versicherten. Persönliche Arztaufzeichnungen sind hierfür nicht ausreichend. Anspruch auf Krankengeld besteht ausschließlich, wenn die Arbeitsunfähigkeit ärztlich korrekt festgestellt wird. Allerdings darf diese Erklärung auch auf anderem Wege als durch den dafür vorgesehenen Vordruck erfolgen - jedoch immer unter der Voraussetzung einer ordentlichen schriftlichen Erklärung.

14.02.2014

Orthopäde haftet nach unzureichender Kontrolle einer Injektion

Das OLG Hamm hat entschieden, dass das Unterlassen einer hinreichenden Kontrolle einer Infektion nach einer Injektion im Fuß einen groben Behandlungsfehler darstellt und der Orthopäde in diesem Fall zu haften hat. 


Der Klägerin war ein Medikament zur Behandlung von Sehnenentzündung in den Fuß injiziert worden, infolgedessen es zu einer Infektion kam, woraufhin der Orthopäde ihr Antibiotika verordnete. Letztlich musste die Infektionswunde operativ und mehrfach stationär behandelt werden - die Klägerin kann nur noch kurze Strecken schmerzfrei gehen. Nun klagte sie auf 30.000 € Schmerzensgeld wegen fehlerhafter Aufklärung.


DAS OLG Hamm gab der Klage statt - die Injektion war zwar nicht fehlerhaft vorgenommen worden, jedoch hafte der Orthopäde dennoch, da er die Klägerin nicht hinreichend über die Risiken einer Infektion aufgeklärt habe und nicht hinreichend den Verlauf kontrolliert habe, was bei einer Entzündung täglich passieren sollte. Mit Blick auf die langwierige Behandlung und die dauerhaft bleibenden Schäden sei auch die Höhe des Schmerzensgeldes gerechtfertigt.


08.02.2014

Übernahme einer Brustverkleinerung aus kosmetischen Gründen

Muss die Krankenkasse der Kostenübernahme für eine Brustverkleinerung aus rein kosmetischen Gründen zustimmen?



Bei einer 5o-jährige Klägerin mit der BH-Größe 85 D/DD (Größe 172 cm, 75 kg) war eine Mammaptose sowie eine Mammahyperthropie diagnostiziert worden. Die Kostenübernahme wurde von der zuständigen Krankenkasse abgelehnt, woraufhin die Klägerin die Operation zunächst auf eigene Kosten (ca. 4000 €) durchführen liess und gegen die Ablehnung Berufung einlegte mit dem Ziel, das Landessozialgericht solle die Krankenkasse zur Erstattung verurteilen.

Krankenkasse lehnt Operationskosten erneut ab


Das Landessozialgericht bestätigte jedoch die Rechtmäßigkeit der Ablehnung, die Klägerin habe keinen Anspruch. Weder war die Brustverkleinerung zum Behandeln der Wirbelsäulebeschwerden der Patientin notwendig, noch bestand eine Asymmetrie oder anderweitige "Entstellung", die nicht zur Größe und Konstitution des Körpers der Klägerin gepasst hätten. Des weiteren betrug das Reduktionsgewicht lediglich 220 g pro Seite, also eine eher geringe Menge zu entferndes Gewebe. Der Eingriff erfolgte demnach ausschließlich unter kosmetischen Gesichtspunkten.

Antwort: Wenn keine zwingenden, gesundheitlichen Gründe für die Brustverkleinerung vorliegen, besteht kein Anspruch auf die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse.

Colorado legalisiert das Kiffen - das wichtigste im Überblick

Die Suche nach überzeugenden Anwaltskanzleien aus dem Medizinrecht erübrigt sich nun für viele US-Bundesbürger. Als erster US-Bundesstaat legalisierte Colorado zum 1. Januar dieses Jahres die Droge Cannabis - immer mehr Bürger nutzen die Gelegenheit und holen sich ihr Gras beim Laden um die Ecke. Was einst undenkbar war, wird nun Realität und löst die Cannabiskonsumenten nicht nur von ihrem kriminellen Stigma, sondern erschafft aus dem Nichts einen staatlich regulierten Markt mit Stichprobenkontrollen und Steuern - Händler wittern das große Geschäft.


Welche Cannabis-Produkte werden angeboten?


In den Läden gibt es fortan alles, was das Kifferherz begehrt: Wer von der einschläfernen oder schmerzlindernden Wirkung profitieren will, deckt sich mit Kandy Kush, Blue Mystic oder Dacono Kush Blüten ein. Für die gute Laune und den grünen Rausch sorgen getrocknetes Jacks Cleaner, Chernobyl oder Sour Diesel. Und wer nur was fürs Kaffeekränzen braucht bedient sich an der kulinarischen Theke - frei nach Tripp Keber mit "Dixie Elixiers" - mit Hanf-Brownies, Brause, Bonbons oder Keksen mit Cannabisgeschmack.

Welche Kundschaft kann hier Cannabis kaufen?


Bedient wird, wie beim Alkohol, jeder, der 21 Jahre oder älter ist. Die meiste Kundschaft findet sich hier aus den Südstaaten der USA ein, etwa Texas, Louisiana oder Kentucky. Der Grund: Dort braucht man als Kiffer am besten einen wirklich guten Rechtsanwalt, da hier der Konsum am schärften geahndet wird. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich in bar und wie - wie in den USA üblich - mit Kreditkarte.

Gesetzliche Regeln zum Anbau und Konsum von Cannabis in Colorado


Wer selbst Teil des Händlernetzwerkes werden will, für den gelten ganz bestimmte Regeln: Nach staatlicher Genehmigung dürfen bis zu 3000 Cannabispflanzen gezüchtet werden, jede davon mit einem eigenen Barcode versehen, dass jede gescannt werden kann. Verlässt eine Pflanze den Raum wird dies sofort an die Behörden gemeldet. Wer offiziell mit Marihuana handeln möchte muss außerdem nachweisen, dass mindestens 70 % davon aus eigenem Anbau stammen. Gekifft werden darf allerdings nur in Privaträumen hinter verschlossenen Türen - Parks, Cafés und andere öffentliche Orte sind tabu.

Händler kommen mit dem Anbau nicht nach


Allein im Großraum Denver gibt es zum Beispiel bereits 60 solcher Cannabisshops - jedoch viel zu wenig für den Ansturm an Besuchern. Die Händler kommen mit dem Anbau gar nicht nach, nicht selten müssen sie die "offiziell" erlaubte Ration von 28 g pro Person herunterschrauben, um ein breiteres Publikum bedienen zu können.

 [Quelle]

29.01.2013

20 bis 27 Prozent an der Schweinegrippe erkrankt

Zumindest jeder Fünfte hatte die Schweinegrippe

So titelte der Standard.at diese Woche.

Wissenschaftler der WHO und vom Imperial College in London haben die Daten aus 19 Ländern der Erde analysiert und kommen zum Schluß, dass ca. jeder 4.-5. Mensch 2009/2010 mit dem Schweinegrippevirus A(H1N1) infiziert war. Ausgewertet wurden 90.000 Blutproben um den A(H1N1) nachzuweisen und zu untersuchen, in wie weit sich Antikörper gebildet hatten. Am stärksten betroffen waren Kinder zwischen 5 und 19 Jahre. Diese Personengruppe hatte alleine knapp 50% Anteil an den Infizierten. Über 65 jährige waren nur zu 11% betroffen - vermutet wird, dass diese Altersgruppe schon einmal irgend wann mit einem ähnlichen Virus in Kontakt gekommen ist.


Durchschnittlich infizierten sich zwischen 20 und 27 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus.

 Manche Personengruppen waren aber besonders heftig betroffen, dazu gehörten auch Schwangere, Adipöse und junge Erwachsene. Drastischer Antikörperanstieg Britische Wissenschaftler hatten nach Antikörpertests bereits im Jahr 2010 interessante Daten in der angesehenen Medizin-Fachzeitschrift "The Lancet" publiziert: Die Mitarbeiter der britischen Gesundheitsbehörden verglichen Blutproben aus dem Jahr 2008 mit jenen vom Spätsommer 2009, also während der ersten Welle der Schweinegrippe. Bei der zweiten Probe war der Anteil der Heranwachsenden mit Antikörpern gegen den Influenza-Typ H1N1 drastisch angestiegen, insbesondere in Gebieten mit hohem Risiko wie London. In der Altersgruppe bis vier Jahre stieg der Prozentsatz der Antikörper-Träger von 1,8 auf 21,3 Prozent, bei den Fünf- bis 14-Jährigen sogar von knapp vier auf 42 Prozent. Unter älteren Teilnehmern fiel der Anstieg geringer aus, offenbar weil viele von ihnen schon aus früheren Grippewellen Antikörper gegen den Erreger H1N1 trugen. So fanden die Forscher im Jahr 2008 bei fast einem Drittel der Menschen über 80 derartige Antikörper. Ab dem vermehrten Auftreten der "Schweinegrippe" mit Herbst 2009 in Österreich dürften allein bis Anfang Dezember jenen Jahres bereits zwischen 250.000 und 300.000 Personen erkrankt sein. A(H1N1) war demnach eine durchaus echte Influenza-Welle, sie setzte allerdings jahreszeitlich viel früher als üblicherweise die saisonalen Grippewellen ein, die in Österreich zumeist ab Mitte Jänner starten. Die Erkrankungen waren 2009/2010 auch über einen größeren Zeitraum - bei einem geringeren Maximum am Höhepunkt - verteilt. (APA, 25.1.2013)

19.01.2013

Cannabisöl gegen Hautkrebs

Kann Cannabisöl Hautkrebs heilen?






Es gibt eine Menge Informationen im Internet über die Erfolge von Cannabisöl oder dem Wirkstoff der Cannabinoide, der gegen verschiedene Krebsarten helfen soll.

Im Video beschreibt David Tripplet seine Erfolge bei Hautkrebs durch die Behandlung mit Cannabisöl.

Weitere hilfreiche Informationen zu Marihuana oder Cannabis.

08.10.2012

Nobelpreis für Medizin geht an Yamanaka und Gurdon

Medizin-Nobelpreis geht nach Japan und Großbritannien.





Die Stammzellenforscher John B. Gurdon aus Großbritannien und der Japaner Shinya Yamanaka werden dieses Jahr mit dem Nobelpreis für Medizin bedacht. Sie erhielten den Preis für eine Entdeckung, die man als Quantensprung in der Medizin bezeichnen kann.

Die beiden Forscher fanden heraus, dass man erwachsene Körperzellen in den embryonalen Urzustand zurück versetzen kann. Der genaue Wortlaut der Nobel-Jury:
Die Ehrung bekommen die Wissenschaftler für die "Umprogrammierung reifer Zellen in pluripotente Stammzellen".

John B. Gurdon und Shinya Yamanaka fanden im Abstand von 40 Jahren heraus, dass sich erwachsene Körperzellen mit genetischen Tricks in Stammzellen zurückverwandeln lassen. Dies lies Yamanaka bereits 2006 in einer Publikation verlauten. Der Brite Gurdon experimentierte im Geburtsjahr von Yamanaka (1962) bereits mit Stammzellen von Fröschen. Er ersetzte den Zellkern einer Eizelle mit einer stark spezialisierten Zelle aus dem Darm einer Kaulquappe. Aus dieser modifizierten Eizelle entwickelte sich ein ganz normaler Klon der Kaulquappe. Das war der Beweis, dass eine reife Zelle alle notwenigen Informationen enthält, um ein neues Lebewesen zu erschaffen. Zunächst war die Wissenschaft skeptisch, jedoch trug diese Erkenntnis dazu bei, es zu ermöglichen, Säugetiere zu klonen.

Weltweit hoffen Forscher mit diesen sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) irgendwann Ersatzorgane erschaffen zu können. Der Vorteil wäre, dass diese Organe vom Körper nicht abgestossen würden, weil es sich um körpereigenes Zellmaterial handelt.

Traditionsgemäß findet die offizielle Preisverleihung für den Medizin-Nobelpreis am Todestag des Stifters Alfred Nobel statt. Dieser jährt sich am 10. Dezember 2012 zum 116ten mal.

04.10.2012

Was tun gegen blaue Flecken?

Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Man passt kurz nicht auf und schon hat man sich an der Tischkante oder der Tür gestossen.

Das Ergebnis: Ein großer blauer Fleck.

In der Regel kann es bis zu 14 Tagen dauern, bis die unschönen und schmerzhaften Hämatome, die von blau, über gelb, grün und violett gehen, verschwunden sind.

Diese blaue Flecken können aber auch durch starke Muskelbeanspruchung entstehen. Es handelt sich bei den schmerzhaften Verfärbungen um kleinste Beschädigungen und Risse in den Kapillargefäßen. Das führt zu Blutansammlungen im Unterhautgewebe.

Was kann man nun gegen blaue Flecken tun?



Wer sehr schnell blaue Flecken bekommt, der sollte etwas für seinen Vitamin Haushalt tun. Viele Vitamin C hilft nicht nur gegen Grippe, sondern auch vorbeugend gegen schnelle blaue Flecken. Auch Vitamin K ist sehr hilfreich. Dieses befindet sich vornehmlich in Salat und grünem Gemüse. Anthocyane – Pflanzenfarbstoffe stärken die feinen Blutgefäße der Haut. Besonders in Heidelbeeren, blauen Weintrauben und Kirschen ist dieser Stoff enthalten.

Druck ausüben: Direkt nach der Verletzung sollte man mit dem Handballen fest und mindestens eine Minute auf die betreffende Stelle drücken.

Kühlen: Danach sollte die verletzte Stelle gekühlt werden. Mit einem Eisbeutel, der in ein Tuch gewickelt wird, kann man die Schwellung verhindern oder zumindest eindämmen. Durch die Kälte tritt weniger Blut ins Gewebe, weil sich die Blutgefäße zusammen ziehen. Nach ca. 20 Minuten den Kühlvorgang kurz unterbrechen und dann solange wiederholen, bis der Schmerz nach lässt.
Auch kalte Kompressen mit Quark aus dem Kühlschrank oder Heilerde, die mit Eiswasser angerührt wird, sind sehr hilfreich.

Einen Tag nach der Verletzung sollten warme Umschläge folgen, damit die Durchblutung gesteigert wird. So baut sich das Blut, welches in das Unterhautgewebe gelangt ist, schneller ab.

Cremes und Gele: Entzündungshemmende Salben mit Arnika oder Blutegelwirkstoff wirken schmerzlindernd und abschwellend. Auch Extrakte aus Kampfer, Johanniskraut, Rosskastanie oder Ringelblume unterstützen den Heilungsprozess.

Schuesslersalze:
Verschiedene Schuesslersalze tragen zu einem schnellen Abklingen bzw. zur Vorbeugung gegen die blauen Flecken bei:

Schuessler Salz Nr. 3 - Ferrum phosphoricum D12.
Es wirkt entzündungshemmend und wirkt sich nach Blutungen positiv auf die neue Blutbildung aus.

Vorbeugend gegen neue Blutergüsse empfehlen sich die Schuessler Salze Nr. 1, 11 und 12.

Schuessler Salz Nummer 1 - Calcium fluoratum.
Trägt zur Festigung des Bindegewebes bei.

Schuessler Salz Nummer 11 - Silicea.
Stärkt und kräftigt die Haut und die Haare. Festigt Fuß- und Fingernägel.

Schuessler Salz Nummer 12 - Calcium sulfuricum.
Fördert die Neubildung des Bindegewebes.

Die Salze kann man entweder gleich als Schuessler Salz Komplettset von 1-12 bestellen oder man lässt sich die Salze Nr. 1,3,11 und 12 einzeln liefern. Beim Versandriesen Amazon kann man die Salze bequem einzeln ordern.

Schuesslersalz Nr.   1 - Hier
Schuesslersalz Nr.   3 - Hier
Schuesslersalz Nr. 11 - Hier
Schuesslersalz Nr. 12 - Hier

Was ist aber, wenn man häufig blaue Flecken hat, die nicht von einem Stoß oder einem Sturz kommen?

Das kann viele Ursachen haben. Beispielsweise Vitaminmangel oder Blutgerinnungsstörungen. Ebenso können bestimmte blutgerinnungshemmende Medikamente oder Anti-Depressiva zu blauen Flecken führen. Auch andere Krankheiten können durch Hämatome angezeigt werden. Probleme mit der Leber fallen z.B. darunter. In jedem Falle ist ein Arztbesuch von Nöten, wenn sich blaue Flecken ohne erkennbaren Grund oder eine äusserliche Verletzung bilden. Mittels Ultraschall kann der Arzt eine genauere Diagnose stellen.

Weitere hilfreiche Artikel aus der Reihe: Was tun gegen...

Was tun bei einem Kater?
Was tun bei Nackenverspannungen?
Was tun bei kalten Füsse?

06.06.2012

Was tun gegen Kater?

8 wirksame Mittel gegen Kater
Es gibt zahlreiche Mittel, einem Kater vorzubeugen, bevor der verhängnisvolle Morgen graut. Was aber, wenn es mal wieder zu spät ist?

 

1. Bananen 

Statt zum zuckersüßen Müsliriegel zu greifen ist es sinnvoller, auf Bananen zu setzen. Sie sind nicht nur schnelle, sondern auch kontinuierliche Energiespender und stecken voller Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Der Hohe Zuckergehalt sorgt außerdem für die Bildung von Serotonin, besser bekannt als das „Glückshormon“. Eignet sich auch besonders gut für überwiegend sitzend Tätige, da sie durch reichlich enthaltene Ballaststoffe die Verdauung auf Trab halten und die Magensäure neutralisieren.

 

2. Ingwerwurzel 

Dieses einfache Heilmittelchen wirkt Wunder und kann je nach Bedarf (oder Kater-Grad) auf unterschiedlichste Weise zubereitet werden. Wenn es schnell und unkompliziert gehen soll, sollte man auf ein Glas Ginger Ale zurückgreifen. Bringt man 10 Minuten Zeit mit, kann man sich ganz einfach leckeren Ingwertee zubereiten. Dazu einfach 10-12 Scheiben einer frischen Ingwerwurzel abschneiden, 4 Tassen Wasser dazugeben und ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann den Saft einer frisch gepressten Orange sowie einer halben Zitrone dazugeben und nach Belieben mit Honig versüßen - unschlagbarer Anti-Kater-Cocktail!

 

3. Grog

Der klassische (natürlich alkoholfreie!) Grog besteht aus nichts weiter als heißem Wasser, Zitrone und Honig. Er versorgt dich mit Flüssigkeit und Zucker – den beiden wichtigsten Energielieferanten. Dabei ist es wichtig, dass du tatsächlich Honig verwendest, keinen weißen Zucker! Statt Saccharose enthält dieser nämlich Fructose, was vom Körper wesentlich schneller aufgenommen werden kann.

 

4. Reis, Toast oder Suppe

Auch wenn Essen möglicherweise das Letzte ist, was man sich in solchen Momenten wünscht, ist es dennoch wichtig für die Energieversorgung im Körper. Man sollte mit etwas klarem, flüssigem wie einer Suppe beginnen, bis man sich fester Nahrung wieder gewachsen fühlt. Dann eignen sich besonders gut weiche, leichtverdauliche Lebensmittel, die ohne großen Aufwand zubereitet und ohne Zusatz gegessen werden sollten, wie beispielsweise Toast oder Reis.

 

5. Sport- und Energydrinks

Wenn auch nicht bei allen beliebt, so eignen sie sich dennoch hervorragend, dem Körper kurzfristig bei der Regeneration unter die Arme zu greifen. Meist sind sie zum Bersten voll mit Elektrolyten und Glucose und versorgen den Körper außerdem mit zusätzlicher Flüssigkeit. Besonders effektiv, wenn Termine oder Erledigungen anstehen, die sich nicht vermeiden lassen, da sie schnell und ohne großen Aufwand einen kurzfristigen Energieschub bewirken.

 

6. Eis

Gegen Kopfschmerzen wirken Eiskompressen wahre Wunder! Klassische Variante: Waschlappen unter eiskaltes Wasser halten und auf die Stirn legen. Für die Do-it-yourself-Fanatiker lässt sich auch leicht eine Kühlkompresse selbst basteln. Dazu einfach etwas Crushed Ice ist eine Plastiktüte füllen, das ganze mit einem trockenen Handtuch umwickeln und dort platzieren, wo es wehtut.

 

7. Fruchtsäfte 

Besonders wirkungsvoll, wenn sie frisch gepresst sind. Sie erhöhen den Blutzuckerspiegel und lindern die meisten Katersymptome. Generell ist es egal, welche Art von Frucht dafür verwendet wird, jedoch sollte man darauf achten, dass man bei Bauchschmerzen, Erbrechen und Übelkeit keine zu säurehaltigen Säfte verwendet (z.B. Orangensaft) und stattdessen auf beispielsweise Apfelsaft zurückgreift.

 

8. Wasser

Ein großer Teil des typischen „Unwohlseins“ beim Kater wird durch Dehydrierung verursacht, also Flüssigkeitsmangel. Daher gibt es kein besseres Mittel, um dem Kater den garaus zu machen, als für ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu sorgen. Während man generell täglich 2-3 Liter zu sich nehmen sollte, dürfen es an „Katertagen“ ruhig ein paar Liter mehr sein.



Da es natürlich am sinnvollsten ist, den Kater gar nicht erst entstehen zu lassen, hier ein paar Tipps für's nächste Mal:
- auch während des Abends und vor dem Zubettgehen dem Körper konstant Flüssigkeit zuführen
- vor oder beim Alkoholkonsum etwas fetthaltiges essen (verlangsamt die Alkoholaufnahme im Körper)
- Alkoholkonsum auf einen Drink pro Stunde beschränkten (so lange braucht der Körper in etwa, ein alkoholisches Getränk zu verwerten)
- nach dem Nachhausekommen direkt hinlegen, ausruhen und Störungen beim Schlaf vermeiden (am besten Handy ausschalten!)
- viele Vitamine der B-Gruppe zu sich nehmen

Weitere hilfreichen Tipps aus der Serie:

Was tun gegen...?
Was tun gegen kalte Füsse?
Was tun gegen Nackenverspannungen?
Was kann man gegen blaue Flecken tun?

19.02.2012

Neue Medikamente sind nicht zwangsläufig besser

Nach einer neuen Medikamenten Studie steht fest:
Die Verträglichkeit und Wirkung von neuen Medikamenten ist nicht unbedingt besser. Die neuen Medikamente sind lediglich teurer.




Laut einer Analyse von 39 Zulassungsstudien über neu eingeführte Medikamente in den Jahren 2009 und 2010 berichten führende Mediziner im „Deutschen Ärzteblatt“ darüber, dass die älteren und günstigeren Arzneien genauso gut oder besser sind. Für eine  Zulassung eines neuen Medikamentes ist es nicht notwendig, dass das neue Präparat mit einem bereits am Markt befindlichen Mittel mit den selben Wirkstoffen verglichen werden muß. Das bescherte den Krankenkassen im Jahr 2009 einen Mehrkostenaufwand von knapp 875 Millionen Euro. Laut der Vize-Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Ursula Gundert-Remy gibt es nur in Ausnahmefällen Hinweise in den Zulassungsstudien, dass das neue Präparat einen höheren therapeutischen Nutzen hat als vorhandene Alternativen.
Neue und teure Arzneimittel würden von der Pharmaindustrie häufig intensiv beworben, um Ärzten eine Verordnung schmackhaft zu machen, heißt es in dem Fachartikel. Für die Zulassung eines Medikaments sei es bislang gesetzlich nicht nötig, es direkt mit einem handelsüblichen Arzneimittel zu vergleichen. Nach Angaben der Autoren wurde für die Zulassung rund die Hälfte der Medikamente nur gegen ein Scheinmedikament (Placebo) getestet, nicht aber gegen ein bereits vertriebenes Vergleichspräparat.

„Dadurch können sich für die Vermarktung der neuen Arzneimittel für die Industrie bezüglich der Preisgestaltung Interpretationsspielräume ergeben“, schreibt das „Deutsche Ärzteblatt“ in einer Mitteilung. „Für diese dann teureren Fertigarzneimittel schließen die Autoren nicht aus, dass sie den bereits auf dem Markt befindlichen Alternativen sogar unterlegen sind.“ Die Autoren kritisierten auch, dass die Daten in den Studien oft nicht ausreichten, um – wenn schon keine höhere Wirkung – zumindest eine bessere Verträglichkeit für die Patienten zu belegen.



Hoffnung setzen die Mediziner in das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts in der GKV, das seit Anfang 2011 gilt. Danach soll sich der Preis eines neuen Medikaments erstmals an einem nachgewiesenen Zusatznutzen orientieren.
Infoquelle: http://www.welt.de/wissenschaft/article13874209/Neue-Medikamente-nicht-unbedingt-besser-als-alte.html

07.12.2011

Was tun gegen kalte Füße?

Was kann man gegen kalte Füße tun?

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Warmes Bad gegen kalte Füße
Diese Frage beschäftigt besonders Frauen, denn das weibliche Geschlecht ist von diesem unangenehmen Zustand doppelt so oft betroffen wie die Herren der Schöpfung. Dieser Punkt liegt zum größten Teil daran, dass die Körperwärme besonders durch die Muskeln produziert wird. Naturgemäß verfügt ein Mann über einen höheren Muskelanteil wie eine Frau. Der Körper konzentriert die Wärme besonders auf alle lebenswichtigen Organe und Bereiche. Aus diesem Grund konzentriert sich die Körperwärme hauptsächlich auf den Oberkörper. Arme, Beine und demenstsprechend Hände und Füße sind für den Lebenserhalt eher untergeordnet, d.h. zuerst werden die wichtigen Organe vor Kälte geschützt. Laut Statisitiken leiden ca. 80 % aller Frauen an kalten Füßen. In den häufigsten Fällen haben kalte Füße demnach eine natürliche und eher harmlose Ursache, die man leicht bekämpfen kann. Sollten die einfachen Tipps und Tricks gegen kalte Füße jedoch erfolglos bleiben, wird ein Arztbesuch empfohlen, denn in Ausnahmefällen kann die Ursache für kalte Füße auch verstopfte Arterien oder ein niedriger Blutdruck sein. Besonders in der kalten Jahreszeit tritt das Phänomen "Kalte Füße" wieder verstärkt auf.

Also bleibt die Frage: Was kann man bei kalten Füßen tun?

Hot Sox gegen kalte Füße
Ein besonders guter Tipp sind die Hot Sox.
Basierend auf dem Kirschkernkissen-Prinzip sind die Hot Sox nicht nur lustig anzuschauen, sondern sorgen auch innerhalb kürzester Zeit für warme Füße. Die wärmenden Hausschuhe sind mit Leinsamen gefüllt und speichern extrem schnell die Wärme und geben sie langsam wieder ab. Einfach die Hot Sox für 1-2 Minuten in die Mikrowelle oder etwas länger in den Ofen und die chicken und bunten Fußwärmer sorgen für angenehme Temperaturen und machen Schluß mit kalten Füßen.

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Tipps bei kalten Füßen:

  1. Die richtige Kleidung:
    Es sollte darauf geachtet werden, dass die Fußbekleidung nicht zu eng sitzt. Diese gilt für die gesamte Kleidung genauso, wie für Strümpfe, Socken und die Schuhe. Zu enge Kleidung oder in diesem Fall Strümpfe und Socken behindern die Durchblutung und sorgen damit für kalte Füße.
  2. Rauchen einstellen oder zumindest einschränken:
    Einem Raucher zu sagen, dass Rauchen ungesund ist, erübrigt sich in der Regel, denn die Tatsache, dass Nikotin nicht gesundheitsdienlich ist, dürfte jedem bekannt sein. Wer dennoch nicht auf die Glimstengel verzichten kann, der sollte zumindest versuchen den "Genuß" zu reduzieren. Zigaretten verstopfen die Arterien und fördern dadurch nicht nur die kalten Füße.
  3. Wechselbäder:
    Wechselbäder sind ein gutes Mittel gegen Durchblutungsstörungen und damit auch gegen kalte Füße. Ein Fußbad abwechselnd mit kaltem und warmen Wasser fördert die Durchblutung und kann Wunder bewirken.
  4. Bewegeung und Sport:
    Sportliche Betätigung sorgt dafür, dass die nötige Blutzirkulation in Schwung bleibt. Besonders bei langen Tätigkeiten im Sitzen sollte man darauf achten regelmäßig aufzustehen und sich zu bewegen. Auch bei leichten Bewegungen zirkuliert das Blut besser und auch die kalten Füße werden wieder etwas wärmer.
  5. Alternative Wärmezufuhr:
    Besonders Nachts vor dem Schlafengehen sind kalte Füße besonders unangenehm, denn kalte Füße verhindern ein schnelles Einschlafen. Hier hilft der Griff in Großmutters Trickkiste. Die gute alte Wärmeflasche oder das aufgeheizte Kirschkernkissen sorgen schnell für Abhilfe und bescheren umgehend warme Füße.

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damit die Zeit der kalten Füße ein Ende hat.
Kirschkernkissen 


Weiter Tipps zur Serie: Was tun gegen...?
 Was tun gegen Nackenverspannungen?
Was kann man gegen blaue Flecken unternehmen?
Was tun gegen einen Kater?

Bildquelle:
Bild1 Petra Bork / pixelio.de
Bild2 Amazon.de

08.07.2011

Atemerleichternde Körperstellungen bei Asthma

Hilfreiche Stellungen für das erleichterte Atmen bei Asthma.



Das Video des CJD Asthmazentrums Berchtesgarden gibt hilfreiche Tipps zur Atemerleichterung. Die verschiedenen Stellungen wie "der Kutscher", "der Heuler", "der Torwart" oder "Joe Cool" entlasten die Brustmuskulatur und erleichtern das Atmen.

Aufmerksam auf das Video "Asthma: Atemerleichternde Körperstellungen" wurden wir durch den Blog von J.Jay, die selbst unter Schilddrüsen UF, Asthmabronchiale und Alveolitis leidet.

15.06.2011

Fachliteratur für den Medizinrechtler

Das "Handbuch des Fachanwalts Medizinrecht" [Gebundene Ausgabe] von Frank Wenzel.

Die Ausgabe aus der erfolgreichen Reihe "Handbuch des Fachanwalts", Medizinrecht, beinhaltet unter anderem die Rechtsgebiete Krankenversicherungsrecht, Berufsrecht, Vertragsarztrecht, Vergütungsrecht, Pflegerecht, Arzt- und Krankenhaushaftung, Haftpflichtversicherung, Strafrecht, Praxisvertragsrecht,  Arbeitsrecht,  Prozessrecht sowie Arzneimittel-, Apotheken- und Medizinprodukterecht.

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Pressestimme zur Vorauflage: "Den Autoren ist es mit ihrem Werk vortrefflich gelungen, sowohl dem angehenden Fachanwalt die komplexe Materie des Medizinrechts nahe zu bringen als auch dem praktizierenden Fachanwalt eine Hilfestellung bei der täglichen Arbeit zu bieten. Über die Fachanwaltschaft hinaus richtet sich die Publikation als Handreichung aber durchaus auch an Richter und Staatsanwälte wie an Mitarbeiter von Kranken- und Berufshaftpflichtversicherungen, Krankenverwaltungen und Verbänden..." RA Dr. Thomas P. Stähler, Frankfurt a. M., in: NJW 2007, 2746
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11.06.2011

Die Mythen des Marihuana - und was wirklich dran ist

Cannabis - die wahrscheinlich häufigste Gesellschaftsdroge neben Nikotin und Alkohol, die dennoch in den meisten Ländern illegal ist. Eine Droge, deren geschichtlicher roter Faden sich durch viele Völker zieht, und die seit vielen Jahrhunderten sowohl aus medizinischen als auch aus genusstechnischen Gründen konsumiert wird. Die Propaganda der 60er und 70er Jahre jedoch hat wirksam dafür gesorgt, Marihuana mit Mythen und Legenden zu beladen, die jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. Wieviel Wahrheitsgehalt steckt tatsächlich hinter den Vorwürfen, denen die "Droge" sich seitdem vergeblich zu stellen versucht?

Fetteinlagerung

"THC wird im Fettgewebe eingelagert und wirkt daher noch Tage bzw. Wochen nach dem Konsum weiter."

Dies ist vermutlich ein Mythos, der aus reinem Halbwissen entstanden ist. Zunächst ist zu sagen, dass der "High-Effekt“ vom sogenannten delta-9-Tetrahydrocannabinol verursacht wird (das "normale" THC). Dieses ist jedoch nur wenige Stunden aktiv, da der Körper direkt nach der Aufnahme beginnt, dieses in trägere Moleküle (sog. Metaboliten) abzubauen, die nicht mehr psychotrop sind. Diese Abbauprodukte werden aufgrund ihrer lipophilen Eigenschaften tatsächlich im Fettgewebe eingelagert, sind aber nicht vergleichbar mit dem euphorisierenden Ursprungsstoff delta-9-THC und werden mit der Zeit wieder ganz normal in den Blutkreislauf abgegeben und gänzlich abgebaut bzw. ausgeschieden. Ein positiver Cannabis-Drogentest beweist also keinesfalls, dass man zu diesem Zeitpunkt unter der Wirkung von Cannabis steht.


Kognitive Leistungsfähigkeit

"Cannabis verursacht Gedächtnisschwund, beeinträchtig die kognitive Leistung und verringert die Intelligenz."

Dies ist ein weiterer Mythos, der nur halbwahr ist. Die akute (!) Wirkung von Cannabis auf das Kurzzeitgedächtnis und die Denkfunktionen ist unumstritten. Jedoch gibt es weder Beweise noch Indizien, dass regelmäßiger Cannabiskonsum sich langfristig auf Gehirnleistungen oder Intelligenz auswirkt. Im Gegensatz zu starkem, chronischem Alkoholkonsum beispielsweise findet bei starkem chronischem Marihuanakonsum keine gravierende Beeinträchtigung statt.

Im Gegenteil - Ergebnisse aus Tierversuchen der Ohio State University mit einem THC-ähnlichen synthetischen Medikament konnten sogar zeigen, dass die Gedächtnisleistung nach Einnahme der Substanz sogar verbessert wurde. Anhand dieser Befunde versuchen Forscher nun, ein Medikament gegen Alzheimer zu entwickeln.

Sichere Aussagen lassen sich jedoch nur durch Langzeituntersuchungen am Menschen machen, von denen bisher lediglich eine durchgeführt wurde - allerdings mit erstaunlichem Ergebnis. Die Studie wurde vom John Hopkins Hospital in Baltimore mit 1318 Personen durchgeführt, die in starke Konsumenten, leichte Konsumenten und Nichtkonsumenten eingeteilt waren. In einem Zeitraum von 15 Jahren mussten sich die Probanden viermal dem sogenannten MMSE-Test unterziehen, eine standardisierte Methode zur Beurteilung von Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis, Orientierung, Sprache und der Fähigkeit, einfachen Anweisungen zu folgen. Die maximal zu erreichende Punktzahl lag bei 30.

Nach Berechnung der individuellen Punktedifferenz der Teilnehmer konnte festgestellt werden, dass bei allen drei Gruppen die mittlere Punktezahl während des Zeitraumes um 1,2 gesunken war - bei starken Konsumenten wie bei Nichtkonsumenten. Es gab also keine signifikanten Unterschiede bei der Abnahme der kognitiven Leisungsfähigkeit zwischen den Teilnehmern.


Depressive Symptomatik und amotivales Syndrom

"Kiffen macht faul und demotiviert."

Das sogenannte amotivale Syndrom kann bis heute nicht dem Konsum von Cannabis zugeordnet werden. Vielmehr handelt es sich dabei um das klassische Henne-Ei-Problem: viele Menschen kommen erst in eine amotivale Phase und werden dadurch dem Drogenkonsum geneigter, greifen also dann erst zu Cannabis. Daher wird diese Persönlichkeitveränderung gerne der Droge zugewiesen.

Studien, die mit Schüler- und Studenten durchgeführt wurden, konnten bei regelmäßigen Konsumenten weder schlechtere akademische Leistungen noch geringere Motivation als bei Nichtkonsumenten belegen. Es konnte sogar statistisch festgestellt werden, dass Marihuanakonsumenten im Beruf besser bezahlt werden als der Durchschnitt der Nichtkonsumenten.

Die Studien, die vermeintlich stichfeste Hinweise für ein amotivales Syndrom durch Cannabis zu erbringen scheinen, gehen allerdings mit methodischen Unzulänglichkeiten vor. Beispielsweise sind sie nicht in der Lage, die Effekte des Marihuanakonsums von konfundierenden Effekten wie dem Wertewandel oder dem Entstehen eines alternativen Lebensstils seit den 60er Jahren zu trennen. Somit kann die depressive Sympomatik nicht eindeutig dem Konsum von Cannabis zugeschrieben werden.


Straftaten

"Cannabis fördert Gewalt und Straftaten."

Hinter diesem immer noch weit verbreiteten Mythos steckt vermutlich mehr Wahrheitsgehalt, als man annehmen möchte. Allerdings in einem ganz anderen Sinne - es ist nicht die Droge, die Straftaten fördert, sondern das Verbot der Droge! Kein rational denkender Mensch, der auch nur ansatzweise die Wirkung von THC im menschlichen Körper kennt, würde behaupten, es löse Aggressionen oder gar eine Neigung zu kriminellen Handlungen aus. Der durch die Strafverfolung entstehende Schwarzmarkt allerdings fördert in der Tat die Kriminalität. Neuen "Anbietern" auf dem Cannabismarkt wird der Einstieg erschwert, wodurch die steuerfreien Preise in die Höhe getrieben werden. Bedeutet: Optimale Bedingungen und hohe Gewinnspannen für Kriminelle, die sich erfolgreich am Schmuggel und Handel bereichen.

Obwohl sich die Herstellungskosten für Marihuana nicht geändert haben, hat sich der Wert drastisch vervielfacht. Einstmals nicht viel mehr wert als Tee, ist Cannabis heute teilweise halb so teuer wie Gold. Hinzu kommt noch, dass die Strafverfolgung zahlreicher eigentlich rechtschaffener Bürger die Aufklärung und Verfolgung wirklicher Verbrechen behindert. Die Aufklärungsrate sinkt, Kriminelle werden zu weiteren Verbrechen ermutigt und viele scheuen sich, mit der Polizei zusammenzuarbeiten, weil sie selbst befürchten müssen, kriminalisiert zu werden.

Gehirnzellen

"Cannabis tötet Gehirnzellen."

Dieser Mythos ist schlicht falsch. Im Gegensatz zu Alkohol tötet THC keine Gehirnzellen, sondern "betäubt" sie nur. THC gelangt über das Blut ins Gehirn. Dort befinden sich am Ende der Nervenzellen Synapsen, die über Rezeptoren verfügen. THC Moleküle lagern sich dort nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an, docken also an die Rezeptoren an und blockieren damit die Übertragung von verschiedenen Botenstoffen, die für die Weiterleitung von Impulsen verantwortlich sind. Daraus resultieren die veränderten Empfindungen und Wahrnemungen. Jedoch ist dieser Zustand nicht dauerhaft, nach einer gewissen Zeit lösen sich die Moleküle und legen die Andockstelle wieder frei, sodass die Impulse wieder ganz regulär weitergeleitet werden können.

Tierexperimentelle Forschungsergebnisse der Universität von Saskatchewan konnte zeigen, dass Cannabinoide den Hippocampus (eine Gehirnregion, die sehr wichtig für das Gedächtnis ist) sogar zur vermehrten Produktion von Nervenzellen anregen. Diese Beobachtung konnten sie zwar nicht bei einer akuten Behandlung feststellen, sehr wohl aber bei chronischer, also langfristiger Behandlung mit Cannabinoiden. Alle anderen getesteten Drogen (darunter Nikotin, Alkohol und Opiate) hemmten nachweislich das Zellwachtum.


Einstiegsdroge

"Cannabis ist eine Einstiegsdroge und verführt zum Konsum anderer, härterer Drogen."

Zahlreiche Studien und statistische Erhebungen haben gezeigt, dass nur ca. 2-5 % der Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen. In den USA kommen auf 80 Millionen Cannabiskonsumenten "nur" wenige Hunderttausend Konsumenten harter Drogen - ein Verhältnis von weniger als 1 : 100. Auch das deutsche Bundesverfassungsgericht hat bereits 1994 (!) die These von der Einstiegsdroge abgelehnt.

Niemand würde auf die Idee kommen, aus der Annahme "Alle schwarzen Schafe sind Tiere" zu folgern: "Alle Tiere sind schwarze Schafe". In Bezug auf Cannabiskonsumenten und Schwerstdrogenabhängige ist dies leider anders - die Tatsache, dass viele Konsumenten härterer Drogen Cannabis konsumieren spricht lange nicht dafür, dass dies vice versa ebenfalls zutrifft und viele Cannabiskonsumenten auch zu härteren Drogen greifen.

Dem Mythos mit der Einstiegsdroge lässt sich nicht leicht beikommen. Dabei handelt es sich schlichtweg um ein lange gehegtes und von vielen Seiten gepflegtes Vorurteil ohne jegliche Basis. Cannabis ist keine Einstiegsdroge - es ist höchsten die erste illegale Droge in der Konsumkette vieler. Denn dem Cannabiskonsum voran gehen in mehr als 90 % der Fälle der Alkohol- und Nikotinkonsum. Stellt sich nun die Frage: Warum in der Mitte der Kette die Verantwortlichkeit suchen, statt das vermeintliche Problem an der Wurzel zu packen?

Schizophrenie

"Cannbis kann Schizophrenie, Halluzinationen und Psychosen auslösen."

Nach derzeitigem wissenschaftlichem Erkenntnistand können wir lediglich sagen, dass Cannabis möglicherweise eine Schizophrenie auslösen kann, die bereits latent vorhanden ist, d.h. bei Personen, bei denen sie ohnehin aufgetreten wäre (betrifft ca. 1 % der Bevölkerung). Dies darf jedoch in keinem Falle ein Grund sein, Menschen für den Konsum zu betrafen, die sich in ihrer Eigenverantwortlichkeit dafür entschieden und davon keinerlei Schaden genommen haben.

In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, auf eine aufschlussreiche schwedische Studie hinzuweisen. Diese wurde an 50.465 Wehrpflichtigen durchgeführt. Sie brachte zutage, dass von den 5391 Cannabiskonsumenten 98,6 % niemals an Schizophrenie erkrankten. Der Betroffenenanteil von 1,4 % liegt somit nur geringfügig über dem normalen Bevölkerungsdurchschnitt. Wenn man nun miteinbezieht, dass 1 % aller Menschen bereits die Veranlagung zur Schizophrenie besitzen, bleiben noch 0,4 % für solche, die ohne eine entsprechende Veranlagung und bei zusätzlichem Cannabiskonsum an Schizophrenie erkranken. Dies kann unmöglich als "Beweis" gelten, dass Marihuana der explizite Auslöser dieser Erkrankung darstellt. Wäre dies tatsächlich der Fall, wäre ein deutlich höhrerer Anteil an Betroffenen zu erwarten gewesen. Zudem müsste damit auch seit den 60er Jahren ein Anstieg von Schizophreniekranken zu verzeichnen sein, wovon jedoch das Gegenteil zutrifft.

Die Aussage, dass Cannabiskonsum sich auf die Symptome einer bestehenden Psychose negativ auswirkt, ist bis heute umstritten und nicht eindeutig belegt. In der Tat gibt es Betroffene, die nach dem Konsum von Cannabis von einer Verschlimmerung ihrer Symptome sprechen. Ebenso gibt es zahlreiche Berichte und Studien, nach denen der Konsum eindeutig Verbesserungen bewirkte. Cannabis konnte bereits zahlreichen Erkrankten helfen, bei denen die herkömmliche Schulmedizin zu keinem Erfolg führte.


Generalpräventive Wirkung des Verbotes

"Das Verbot hat eine präventive Wirkung, ohne das Verbot würde der Drogenkonsum drastisch zunehmen."

Diese Annahme basiert auf Spekulationen, für deren Richtigkeit es keine Hinweise gibt. Im Gegenteil, Vergleiche der Niederlande mit Großbritannien, Deutschland und den USA zeigen deutlich, dass dies nicht der Fall ist. Tatsächlich liegt die Anzahl der Cannabiskonsumenten in Deutschland oder Großbritannien (wo der Verkauf mit bis zu 14 Jahren Gefängnis bestraft wird!) höher als in den Niederlanden, wo man den Konsum und Handel bereits vor mehr als 25 Jahren entkriminalisiert hat. Studien, die für das deutsche bzw. niederländische Gesundheitsamt durchgeführt wurden, zeigten, dass im Monat vor der Studiendurchführung 2,5 % der befragten Niederländer Cannabis konsumiert hatten, während es in Deutschland sogar 2,8 % waren. In den USA waren dies gar 5 % - folglich konsumieren nur halb so viele Niederländer Cannabis als Amerikaner. Einmalig Cannabis probiert haben in den USA 33 %, während dieser Anteil in den Niederlanden mit 15,6 % ebenfalls auffallend gering ist.

In den 70er Jahren entschied sich eine Reihe amerikanischer Bundesstaaten, den Besitz geringer Cannabismengen zu entkriminalisieren, während andere Bundesstaaten ihre harten Stafen (teilweise lebenslänglich) beibehielten. Ursache hierfür waren die horrenden und rapide steigenden Kosten für die Strafverfolgung. Ergebnis: In den Bundesstaaten, die weiterhin Strafverfolgung betrieben, stieg der Cannabiskonsum stärker an, als in denen, die den Konsum geringer Mengen erlaubten.

Das Institut für Therapieforschung führte des weiteren eine Befragung ehemaliger Cannabiskonsumenten durch, die den Grund für das Einstellen ihres Konsums angeben sollten. Die Umfrage ergab, dass lediglich 2,8 % den Konsum aus Angst vor einer Betrafung einstellten, während 13,1 % die Angst vor gesundheitlichen Schäden angaben, und für 48,4 % hat es schlichtweg "Nichts gebracht". Diese Umfrage deutet ebenfalls daraufhin, dass zwischen der Häufigkeit des Konsums und der strafrechtlichen Verfolgungspraxis keinerlei signifikanter Zusammenhang besteht.

Suchtpotential

"Cannabis ist ein süchtigmachendes Rauschgift."

Zunächst muss gesagt werden, dass es keinen einzigen dokumentierten Fall eines tödlich verlaufenden Cannabiskonsums gibt. Kein Wunder - um sich "tot zu kiffen" wären nämlich mindestens 47 Gramm reines THC (entspricht ca. der 450 - bis 1800-fachen Rauschdosis!) oder mehr als ein halbes Kilo hochqualitatives Haschisch nötig. Zum Vergleich: Bei geschlucktem Nikotin sind bereits 0,04 - 0,06 Gramm für den Menschen tödlich, bei Alkohol reicht bereits die 5-fache Rauschdosis. Sie trinken Kaffee zum Frühstück? Dann interessiert Sie vielleicht auch, dass Koffein 6 Mal giftiger als THC ist.

Die vermeintliche Abhängigkeit muss getrennt nach körperlicher und psychischer Symptomatik betrachtet werden. Im Gegensatz zu Nikotin, Alkohol und bspw. Heroin ist bei Cannabis keinerlei körperliche Abhängigkeit zu erkennen. Es kommt also nicht zu körperlichen Entzugserscheinungen, wird die Substanz einmal abgesetzt, während dies bei einem Alkoholentzug sogar tödlich verlaufen kann.

Am 09.03.1994 kam das Bundesverfassungsgericht zu der Feststellung, dass das Suchtpotential von Cannabisprodukten als sehr gering einzustufen sei. Auch eine Studie für den früheren Gesundheitsminister Seehofer kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie gab an, dass bei 92 % der Konsumenten keine psychische Abhängigkeit auftritt und stellte 1997 fest:

"Der Konsum von Cannabis führt keineswegs zwangsläufig zu einer psychischen Abhängigkeit, es kann jedoch zu einer Abhängigkeitsentswicklung kommen. Eine solche Abhängigkeit vom Cannabistyp kann jedoch nicht primär aus den pharmakologischen Wirkungen der Droge, sondern vielmehr aus vorab bestehenden psychischen Stimmungen und Problemen erklärt werden. Die Abhängigkeit von Cannabis sollte als Symptom solcher Probleme gesehen werden." (Zitat aus: Auswirkungen des Cannabiskonsums; Dieter Kleiber & Karl-Artur Kovar; wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart)

Aus dem Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung geht außerdem hervor, dass nur etwa einer von 20.000 Cannabiskonsumenten eine stationäre Drogentherapie durchläuft, während bei Alkohol dieser Anteil 12 mal so hoch ist.

Schlussfolgernd kann man sagen, dass eine psychische Abhängigkeit nicht in erster Linie eine Eigenschaft ist, die von Drogen hervorgerufen wird, sondern zum großen Teil mit bereits vorher vorhandenen psychischen Problemen zusammenhängt. Abgesehen davon benötigen Süchtige psychotherapeutische Hilfe, und keine Strafverfolgung, die ihre Probleme noch wesentlich vergrößert und einer Genesung kontraproduktiv entgegenwirkt.

Zusammengenommen ergeben die oben genannten Punkte das Bild einer Pflanze, welches über die Jahre erfolgreich verteufelt und mystifiziert werden konnte. Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen „Fakten“ verwirren (auch nicht von unseren!), sondern informieren Sie sich bei verschiedenen, unabhängigen Quellen und gehen Sie mit neutraler Wertung an das Thema Legalisierung heran – welche Position Sie danach einnehmen, entscheiden Sie selbst.

Lesen Sie hier zu auch über die rechtlichen Aspekte in Bezug auf  Cannabis in Deutschland.

[Bild 1: manwalk  / pixelio.de; Bild 2: Susanne Schmich  / pixelio.de; Bild 3: Henning Hraban Ramm  / pixelio.de; Bild 4: Uwe Steinbrich  / pixelio.de]
 

07.06.2011

Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz durch fehlerhafte Hüftprothesen

Fehlerhafte Hüftprothesen - Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz - ASR - DePuy - Zimmer

Pressemitteilung von: Bogdanow & Kollegen

Wie Herr Rechtsanwalt Bogdanow, Fachanwalt für Medizinrecht von der Kanzlei Bogdanow & Kollegen mitteilt, hat der Hüftprothesenhersteller DePuy in Deutschland einen teilweisen Rückruf der von ihm hier vertriebenen Hüftprothesen angekündigt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informierte bereits am 13.09.2010 von einem Rückruf aller Implantatkomponenten der ASR™ Plattform (DePuy ASR™ Hüftoberflächenersatzsystem und ASR™ XL Acetabulumsystem) des Herstellers DePuy.


Für betroffene Patienten bedeutet dies, dass Sie sich möglicherweise einer erneuten Hüftoperation unterziehen müssen, in deren Verlauf die schadhafte Hüftprothese ausgetauscht wird. Dies kann nach Ansicht von Rechtsanwalt Bogdanow, Fachanwalt für Medizinrecht, schwerwiegende Folgen für betroffene Patienten haben. Die Anzahl an Eingriffen die am Hüftgelenksknochen vorgenommen werden können begrenzt. In der Regel kann das künstliche Hüftgelenk maximal dreimal ausgetauscht werden. Wenn nunmehr insbesondere jüngere Patienten bereits zwei Operationen (Einsatz und Austausch) über sich ergehen lassen müssen, droht möglicherweise eine schwerwiegende Gehbehinderung. Aus diesem Grund rät Rechtsanwalt Bogdanow Patienten, denen eine DePuy-Hüfte implantiert wurde bzw. die vermuten ein schadhaftes Hüftimplantat bekommen zu haben, anwaltlichen Rat einzuholen. "Den betroffenen Patienten steht unter Umständen neben dem Ersatz der Kosten für die erneute Operation, auch ein Anspruch auf Schmerzensgeld und dem Ersatz von Verdienstausfallschäden, Haushaltsführungsschäden zu", so Rechtsanwalt Bogdanow, Fachanwalt für Medizinrecht.

http://www.rae-bogdanow.de/hueft-op-fehlerhafte-operation-hueftgelenke-schmerzensgeld-schadensersatz-klage.html

Patienten, die vermuten Opfer einer solchen Hüftgelenksprothese geworden zu sein, oder die bereits über Komplikationen nach erfolgter Hüft-OP klagen, sollten die ihnen möglicherweise zustehenden Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche zeitnah von einer spezialisierten Kanzlei überprüfen zu lassen, so Fachanwalt Bogdanow. Sollte bei betroffenen Patienten die fraglichen Hüftgelenksprothesen verwandt worden sein, so können unter Umständen Ansprüche gegenüber dem Hersteller aus Produkthaftung und/oder dem jeweiligen Krankhaus wegen fehlerhafter Durchführung der Operationen durchgesetzt werden.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.




Bogdanow & Kollegen
Standort München:
Alb.-Rosshaupter-Str. 65
81369 Muenchen
Tel. +49 (0) 89 41 61 75 79
Fax: +49 (0) 89 41 61 75 89
www.rae-bogdanow.de


Die Kanzlei Bogdanow & Kollegen ist auf den Bereich des Medizinrechts und dort insbesondere den Bereich des Arzthaftungsrecht spezialisiert und vertritt ausschließlich geschädigte Patienten.

Als bundesweit tätige Patientenschutzkanzlei vertreten wir geschädigte bzw. betroffene Patienten und Angehörige in allen Bereichen des Medizin- und Arzthaftungsrechts und unterhalten ein Büro in München und Zweigstellen in Hamburg, Berlin, Potsdam und Heidelberg

Infoquelle: openPR

24.04.2011

Was tun gegen Nackenverspannungen?

Wie wird man die quälenden Nackenschmerzen los?

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Wer kennt es nicht? Schmerzende Schulterpartien und quälende Verspannungen im Nacken.

Was kann man tun, wenn die Muskulatur schmerzt?

- Wärme ist immer ein gutes Mittel gegen Verspannungen.

Ein warmes Bad mit durchblutungsfördernden Badezusätzen oder Badeölen bewirkt oft Wunder. Die gesamte Muskulatur wird dadurch entspannt und die Schmerzen lassen schnell nach. Auch Großmutters Wärmflasche oder das gute alte Kirschkernkissen sind ein probates Mittel gegen Nackenverspannungen.

Auch bei der Bekleidung sollte man darauf achten, dass die Nackenpartie bedeckt ist. An kälteren Tagen ist ein Schal oder ein Rollkragenpulli empfehlenswert. Bewegungs- und Dehnübungen sind ebenfalls hilfreich, denn alles was die Durchblutung anregt, hilft auch dabei die Muskeln zu entspannen. Zu Schmerztabletten und Medikamenten sollte man nur greifen, wenn es nicht mehr anders geht. Hier werden nur die Schmerzrezeptoren im Gehirn getäuscht und der Schmerz somit genommen. Die Ursache hingegen bleibt erhalten.

- Vorbeugung gegen Nackenverspannung ist das A und O

Bewegung ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Sie dient der Durchblutung und stärkt die Muskulatur. Ein paar Minuten täglich in mehreren Intervallen Nacken- und Halsmuskel Dehnübungen zu betreiben wird sich positiv auswirken. Bei immer wieder auftretenden Nackenschmerzen sollte man seine täglichen Gewohnheiten überprüfen.

Sitze ich am Arbeitsplatz richtig? Ist mein Bürostuhl auf der richtigen Höhe? Ist der Autositz richtig eingestellt?

Auch der Faktor Stress kann, wie bei vielen anderen Krankheiten oder Schmerzen auch, der Auslöser sein. Entspannungsübungen, autogenes Training oder Yoga helfen den Stress abzubauen.

Wer häufig morgens unter Nackenverspannungen leidet, sollte Matratze und Kissen
prüfen. Oft sind hier die Ursachen für morgentliche Nacken- und Muskelschmerzen zu finden. Wer "ungesund" schläft braucht sich über Schmerzen am Morgen nicht zu wundern.


Kissen und Matratzen gibt es in großer Auswahl, jedoch sind diese oft nicht wirklich günstig. Für eine qualitativ hochwertige Matratze, die auch Rücken- und Nackenschonend ist, muß man zumeist tief in die Tasche greifen.

Aber auch kleine Investitionen, wie z.B. für ein Wasserkissen, können die morgentlichen Schmerzen lindern. Ein solches Wasserkissen ist so leicht zu befüllen wie eine Wärmflasche und passt sich dem Hals- und Kopfbereich während des Schlafens ideal an.

Doch welches Wasserkissen ist auch seinen Preis wert?

Bei der Recherche ist das Badenia Wasserkissen Mediflow positiv aufgefallen. Über 330 positive Rezensionen wurden für das Wasserkissen geschrieben. Kundenbewertungen sind ein guter Richtwert für die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung. Aus diesem Grund kann man das Badenia Mediflow wärmstens empfehlen.

Bemerkung eines Kunden bei Amazon - Zitat:
DIE AUSWIRKUNGEN
Ich muss schon sagen, so entspannt und zufrieden bin ich noch nie eingeschlummert...
Ausserdem gibt es eine weitere krasse Änderung: Früher hat mein Tag immer mit einer Schmerztablette angefangen. Seit ich das Kissen habe, stehe ich morgens auf und kann ohne Tablette meinen Tag beginnen. Früher hab ich tagsüber oft nicht mehr gewusst, wie ich stehen oder sitzen soll, weil die Schmerzen so schlimm waren. Seit ich das Kissen habe, kann ich Wäsche aufhängen und alles andere an Haushalts-Aufgaben auch erledigen, ohne dass ich nachher den ganzen Tag lang die Konsequenzen spüre (jetzt genügt eine kleine Ruhepause und ich bin wieder fit).

6. FAZIT
Der Kauf war eine Investition in meine Gesundheit, das Kissen hat mir sehr geholfen, für mich ist es ein Traum... Ich bin absolut überzeugt davon und ich kann es jedem Menschen mit Nacken- / Rückenschmerzen von Herzen empfehlen.


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04.04.2011

24 Stunden Pflege als Alternative zum Pflegeheim

Was oft mit einem Unwort – nämlich Pflegenotstand – beschrieben wird, ist heute leider bittere Realität. Die meisten Familien sind restlos überfordert, wenn einer ihrer Angehörigen plötzlich pflegebedürftig wird, und finden sich in der neuen, schwierigen Situation nicht ohne Hilfe von Aussen zurecht. Permanente Präsenz vor Ort wird durch den Job und die täglichen Verpflichtungen verhindert, und hinzu kommt, dass kaum ein Familienmitglied, das unerwartet zum „Pfleger“ werden muss, eine fachgerechte Schulung im Umgang mit Pflegebedürftigen besitzt, was die Situation noch prekärer macht.

Da ein ambulanter Pflegedienst auf Dauer nur selten eine Lösung ist, sehen viele Familien den letzten Ausweg über ein Pflegeheim als unausweichlich an. Eine wirklich gute Lösung ist dies allerdings auch nicht – viele Heimmitglieder fristen resigniert ihr Dasein, da sie aus jahrzehntelang gewohnter Umgebung herausgerissen wurden, die für sie ihr Zuhause darstellte, an die sich sich gewöhnt und die sie geliebt hatten. Zwar gibt es in der Tat schöne Heime – diese sind jedoch kostentechnisch meist unerschwinglich.

Eine bessere und zudem wesentlich günstigere Alternative als ein Pflegeheim ist die sogenannte 24 Stunden Pflege – die Intensivbetreuung im eigenen Zuhause. Betreuunugs- und Pflegekräfte, die diese Dienstleistung anbieten findet man beispielsweise über einen Vermittler. 24 Stunden Pflege in ganz Deutschland bietet zum Beispiel Irmgard Schmalbach an, die seit 2006 europäische Betreuer und Pfleger in Familien mit pflegebedürftigen Personen vermittelt. Hier finden Sie auch eine Ansprechpartnerin für alle Ihre Fragen rund um Pflege und Betreuung.

[Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de]

29.03.2011

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Nr. 2 Calcium Phosphoricum
Nr. 3 Ferrum Phosphoricum
Nr. 4 Kalium Chloratum
Nr. 5 Kalium Phosphoricum
Nr. 6 Kalium Sulfuricum
Nr. 7 Magnesium Phosphoricum
Nr. 8 Natrium Chloratum
Nr. 9 Natrium Phosphoricum
Nr. 10 Natrium Sulfuricum
Nr. 11 Silicea
Nr. 12 Calcium Sulfuricum

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