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08.02.2014

Colorado legalisiert das Kiffen - das wichtigste im Überblick

Die Suche nach überzeugenden Anwaltskanzleien aus dem Medizinrecht erübrigt sich nun für viele US-Bundesbürger. Als erster US-Bundesstaat legalisierte Colorado zum 1. Januar dieses Jahres die Droge Cannabis - immer mehr Bürger nutzen die Gelegenheit und holen sich ihr Gras beim Laden um die Ecke. Was einst undenkbar war, wird nun Realität und löst die Cannabiskonsumenten nicht nur von ihrem kriminellen Stigma, sondern erschafft aus dem Nichts einen staatlich regulierten Markt mit Stichprobenkontrollen und Steuern - Händler wittern das große Geschäft.


Welche Cannabis-Produkte werden angeboten?


In den Läden gibt es fortan alles, was das Kifferherz begehrt: Wer von der einschläfernen oder schmerzlindernden Wirkung profitieren will, deckt sich mit Kandy Kush, Blue Mystic oder Dacono Kush Blüten ein. Für die gute Laune und den grünen Rausch sorgen getrocknetes Jacks Cleaner, Chernobyl oder Sour Diesel. Und wer nur was fürs Kaffeekränzen braucht bedient sich an der kulinarischen Theke - frei nach Tripp Keber mit "Dixie Elixiers" - mit Hanf-Brownies, Brause, Bonbons oder Keksen mit Cannabisgeschmack.

Welche Kundschaft kann hier Cannabis kaufen?


Bedient wird, wie beim Alkohol, jeder, der 21 Jahre oder älter ist. Die meiste Kundschaft findet sich hier aus den Südstaaten der USA ein, etwa Texas, Louisiana oder Kentucky. Der Grund: Dort braucht man als Kiffer am besten einen wirklich guten Rechtsanwalt, da hier der Konsum am schärften geahndet wird. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich in bar und wie - wie in den USA üblich - mit Kreditkarte.

Gesetzliche Regeln zum Anbau und Konsum von Cannabis in Colorado


Wer selbst Teil des Händlernetzwerkes werden will, für den gelten ganz bestimmte Regeln: Nach staatlicher Genehmigung dürfen bis zu 3000 Cannabispflanzen gezüchtet werden, jede davon mit einem eigenen Barcode versehen, dass jede gescannt werden kann. Verlässt eine Pflanze den Raum wird dies sofort an die Behörden gemeldet. Wer offiziell mit Marihuana handeln möchte muss außerdem nachweisen, dass mindestens 70 % davon aus eigenem Anbau stammen. Gekifft werden darf allerdings nur in Privaträumen hinter verschlossenen Türen - Parks, Cafés und andere öffentliche Orte sind tabu.

Händler kommen mit dem Anbau nicht nach


Allein im Großraum Denver gibt es zum Beispiel bereits 60 solcher Cannabisshops - jedoch viel zu wenig für den Ansturm an Besuchern. Die Händler kommen mit dem Anbau gar nicht nach, nicht selten müssen sie die "offiziell" erlaubte Ration von 28 g pro Person herunterschrauben, um ein breiteres Publikum bedienen zu können.

 [Quelle]

21.11.2010

Kokain - Betäubungsmittel oder Droge?




Nachdem Kokain im 19. Jahrhundert populärer wurde, gab es nach einer einschlägigen Veröffentlichung von Dr. Paolo Mantegazza, in der die Vorzüge dieser Substanz angepriesen wurden, einen regelrechen Coca-Hype. Zahlreiche Produkte wie Cocawein, Coca-Cola und viele weitere wurden hergestellt und erfolgreich verkauft.

Aufgrund seiner Wirkung wurde es häufig gegen Müdigkeit und Hunger verwendet, aber auch als Schmerzmittel bei Kopfschmerzen, Geburten und schweren Operationen. Auch als Heilmittel für Malaria, Asthma sowie als Aphrodisiakum fand Kokain bereits Verwendung.

 Die Heimat des Coca-Strauches befindet sich an den Hängen der Anden in Peru, Kolumbien und Bolivien. Albert Niemann gelangt es als erster, Kokain aus Pflanzen zu isolieren und es erfolgreich als Schmerzbetäubungs-Mittel zu verwenden.

Das deutsche Bundesgesetz, welches den Umgang mit Kokain und anderen Betäubungsmitteln regelt, ist das BtMG, das Betäubungsmittelgesetz (ehemals Opiumgesetz). Welche Stoffe erfasst werden geht allerdings nicht aus dem Gesetz selbst hervor, sondern ist den Anlagen zu entnehmen. Der Verstoß gegen das BtMG ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Deutsche einen Rechtsanwalt aufsuchen.

Lesen Sie hierzu auch:
Rechtliche Aspekte - Cannabis in Deutschland

29.06.2009

Drogenbericht aus Portugal

Obwohl aus Portugal positive Berichte kommen, kämpft die UNO gegen eine Legalisierung von Cannabis.

“Die jetzige Politik hält Drogen weg von denen, die sie nicht nehmen sollten und setzt eher auf Behandlung als auf die Verhaftung der Nutzer. Portugals Gesetze haben nicht zu einem Anstieg des Drogentourismus geführt. Es scheint ebenso, als hätte die Anzahl der drogenbezogenen Probleme abgenommen”


Man muss auch einmal distanzieren zwischen dem, was die "Legalize"-Verfechter wollen und was man glaubt, was sie angeblich wollen würden. Dabei ist es zunächst wichtig, endlich die beiden Begriffe "Drogen" und "Cannabis" voneinander zu trennen. Außerdem sollte man bedenken, dass auch "Legalisierung" ein eher schwammiger Begriff ist. Morphin und Aspirin sind ebenfalls Drogen und gelten beide als "legal", werden aber völlig unterschiedlich geregelt, ausgegeben und kontrolliert.


Ein guter Artikel hierzu:
Legalize it - gegen Drogentourismus
Bildquelle: http://blog.beetlebum.de/
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27.02.2009

Diskussion um Regelversorgung mit Heroin

Die seit langem bestehende Diskussion um die Versorgung schwerstabhängiger Heroinkonsumenten mit Diamorphin (= medizinisch kontrolliertes Heroin) bestand weiterhin, da sich die CDU/CSU-Fraktion weigerte, dies im Rahmen der bundesweiten Regelversorgung zu ermöglichen. Dabei belegt die Wissenschaft eindeutig, dass die mit Diamorphin versorgten Studienteilnehmer eine gesundheitliche Stabilisierung aufweisen, die sie mit anderen gängigen Substituten nicht erreichen. So können sie vor einem Leben in Beschaffungskriminalität bewahrt werden und kann ihnen eine gute Reintegration auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen.

Nun scheint der Weg frei für eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG), da über 250 Bundestagsmitglieder einen entsprechenden Antrag ins das Parlament eingebracht haben.

Der Drogenreferent der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. meint: "Die Union sieht offenbar ihre Felle davonschwimmen. In einem Entschließungsantrag will sie nun plötzlich den Kompromiss anbieten, die bisherigen Modellprojekte durch den Bund unter anderen, strikteren Bedingungen weiter zu fördern. Zugleich lehnt sie aber eine gesetzliche Regelung vor Ablauf dieser Modellprojekte klar ab."

Der Vorschlag diene nur dazu, die Entscheidung bis zur nächsten Wahl herauszuzögern und schliesslich eine Änderung zu verhindern. Jedenfalls sei dies keine Lösung für behandlungsbedürftige Drogenkonsumenten. "Außerhalb der Städte mit Modellprojekten gäbe es keine Versorgung, und in den Städten mit solchen Projekten müssten die Kosten von den Kommunen getragen werden."

Nun haben sich bereits aus CDU-Reihen die ersten für eine Gesetzesänderung ausgesprochen. Die DAH ermutigt daher die SPD, ihren Kurs beizubehalten, und eine Regelversorgung mit Heroin zu erwirken.

Sylvia Urban vom Bundesvorstand der DAH: "Es gilt nun, den fachlichen und ethischen Argumenten den Vorrang vor der Aufrechterhaltung der Koalitionsdisziplin zu geben. Viele tausend Heroinkonsumenten werden von der Übernahme der Diamorphin-Behandlung in die kassenfinanzierte Regelversorgung profitieren. Die heroingestützte Behandlung braucht endlich eine gesetzliche Grundlage"

09.02.2009

Joint vor Autofahrt strafbar?


Grundsätzlich heisst es:
Wer mit Drogen im Straßenverkehr erwischt wird, handelt ordnungswidrig und wird daher zur Rechenschaft gezogen. Nach § 24a Absatz 2 StVG handelt nämlich ordnungswidrig, wer unter der Wirkung eines (…) berauschenden Mittels (z. B. Cannabis….) im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt (…).


Das Regelbußgeld liegt ab dem 01.02.2009, da tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft, 500,00 € und vier „Flensburgpunkte“. Außerdem wird ein Fahrverbot von 1-3 Monaten verhängt. Bei Mehrfachtätern gibt es zusätzliche Erhöhungen.

Bei der Verteidigung derartiger Taten ist eine Menge zu beachten. Ein Aspekt aber, der hier besprochen werden soll, ist die Schuld des Betroffenen.

Dabei muss wenigstens, um zu einer Verurteilung zu gelangen, fahrlässiges Handeln beim Betroffenen gegeben sein. Spannend ist aber die Frage, ob diese auch dann vorliegt, wenn zwischen dem Konsum und der Autofahrt unwiderleglich eine erhebliche Zeitspanne gegeben ist....


weiterhin heisst es:

Dabei war das Amtsgericht davon ausgegangen, dass er 48 Stunden vor der Fahrt einen Joint geraucht habe. Ferner meinte das Gericht, der Betroffene habe dies bei der ihm zumutbaren und erforderlichen Sorgfalt erkennen können. Dieser Zeitraum sei zu kurz, so die Argumentation des Gerichts, dass der Betroffene mit der erforderlichen Sicherheit davon ausgehen konnte, dass der Betäubungsmittelwirkstoff weit genug abgebaut gewesen sei.


so weiter...

Der komplette Artikel von anwaltsuche.blogspot.com hier
"Bestrafung für Autofahrt mit Joint"
Bildquelle: http://blog.beetlebum.de/
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Gesund abnehmen

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